
Sachbearbeitung Schadenersatz
Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
- Job-ID: J000042285
- Startdatum: schnellstmöglich
-
Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
(unbefristet) -
Bezahlung: EGr. 10 TV-L
- Bewerbungsfrist: 03.07.2026
- Anzahl der Stellen: 1
Wir über uns
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) verantwortet den gesamten Life-Cycle des Großteils der Hamburger Verkehrsinfrastruktur. Im Sinne einer nachhaltigen Baukultur entwickeln wir planerische und bauliche Lösungen in den Bereichen Verkehr, Mobilität und Wasserwirtschaft - digital und mit innovativen Methoden. Unser Ziel ist es, die Sicherheit und den Komfort für alle Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und gleichzeitig die Umwelt zu schützen.
Das Sachgebiet Schadenersatz ist zuständig für die Geltendmachung und Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen gegenüber Dritten, die öffentliche Infrastruktur beschädigen oder zerstören. Die Bandbreite der Fälle ist groß: sie reicht von kleineren Kollisionsschäden an Beleuchtungsanlagen oder Lichtsignalanlagen bis hin zu aufwendigen Schadensfällen an Brücken oder anderen Bauwerken. Daneben bewegt uns derzeit die Überarbeitung und die Weiterentwicklung von Strukturen und Prozessen. Wir arbeiten aktiv daran, unsere Abläufe effizienter zu gestalten, Zuständigkeiten klarer zu definieren und den Einsatz digitaler Hilfsmittel gezielter auszubauen.
Hier finden Sie weitere Informationen zum LSBG und zur Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.
Ihre Aufgaben
Sie
- ermitteln, bewerten und prüfen die Schadenersatzansprüche unter Berücksichtigung der internen und rechtlichen Vorgaben,
- setzen die Forderungen effektiv und effizient durch und begleiten den gesamten Prozess bis zum Abschluss – bei Bedarf auch in enger Zusammenarbeit mit der Rechtsabteilung,
- verfolgen die Rechtsprechung, bereiten diese auf und erstellen entsprechende Vermerke,
- verhandeln fachlich sicher mit den Versicherungen, natürlichen und juristischen Personen, Rechtsanwälten und anderen Behörden,
- vertreten die Sachgebietsleitung.
Ihr Profil
Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.
- Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) in Public Management, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften, Rechtswissenschaften oder einer vergleichbaren Studienfachrichtung oder
- dem Hochschulabschluss gleichwertige Fachkenntnisse oder
- abgeschlossene Ausbildung in einem verwaltenden oder büronahen kaufmännischen Beruf oder gleichwertige Fachkenntnisse, jeweils
- mit Berufserfahrung auf Bachelorniveau (z.B. im öffentlichen Dienst ab EGr.9b) oder
- mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in den Fachgebieten der ausgeschriebenen Stelle - zusätzlich jeweils 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung
Vorteilhaft
- Erfahrung mit der Abwicklung von in- und ausländischen Schadenersatzansprüchen
- vertiefte Rechtskenntnisse in BGB, StVG, PflVG, LHO, HWG, SOG
- Rechtskenntnisse insbesondere im Zivil-, Verwaltungs- und Strafrecht
- ausgeprägte Selbstständigkeit, Entscheidungskompetenz und Freude an der Arbeit im Team
- gutes Verhandlungs- und Kommunikationsgeschick mit Überzeugungs- und Durchsetzungskraft
Unser Angebot
30 Tage Urlaub bei 5 Tage Woche; Fortbildungszentrum; Gesundheitsevents; Homeoffice und mobiles Arbeiten; Zuschuss zum Deutschland-Ticket (Jobticket); familienfreundliche Arbeitsbedingungen; flexible Arbeitszeiten; individuelles Onboarding; optional EGYM Wellpass (Firmenfitness)
- eine Stelle, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
- Bezahlung nach Entgeltgruppe 10 TV-L (Entgelttabelle), weitere Informationen auf karriere.hamburg
- weitere attraktive Benefits der FHH
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.
Ihre Bewerbung
Bitte übersenden Sie uns folgende Dokumente:
- tabellarischer Lebenslauf,
- Nachweise der geforderten Qualifikation (Abschlusszeugnis und Notenübersicht). Sofern Sie Ihren Hochschulabschluss im Ausland erworben haben, weisen Sie bitte die Anerkennung in Deutschland nach. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen,
- aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Arbeitszeugnis (nicht älter als 3 Jahre),
- ggf. einen Nachweis über Ihre Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung,
- Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte unter der Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes). Bitte reichen Sie trotz der Einwilligung zur Einsicht in Ihre Personalakte alle erforderlichen Unterlagen für Ihre Bewerbung ein.
Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Frauen. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
