Zeugenbetreuung mit psychosozialer Prozessbegleitung

Behörde für Justiz und Verbraucherschutz, Landgericht Hamburg

  • Job-ID: J000043392
  • Startdatum: schnellstmöglich
  • Art der Anstellung: Teilzeit 50%
    (unbefristet)
  • Bezahlung: EGr. S12 TV-L
  • Bewerbungsfrist: 16.09.2026
  • Anzahl der Stellen: 1

Wir über uns

Die Zeuginnen- und Zeugenbetreuung ist eine öffentliche Dienstleistung zur Unterstützung von Personen, die in einem Strafverfahren aussagen müssen.

Die derzeit vier Mitarbeiterinnen beraten und betreuen vorrangig Zeuginnen und Zeugen und Opfer, die in einem Strafverfahren aussagen müssen.

Das Hauptbüro befindet sich im Strafjustizgebäude, Sievekingplatz 3, 20355 Hamburg, der Einsatz erfolgt in allen Hamburger Gerichten (vornehmlich im Strafverfahren). Die Aufgabenwahrnehmung erfordert daher ein hohes Maß an Mobilität und persönlicher Flexibilität.

Hier sind weitere Informationen über uns als Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.

Ihre Aufgaben

  • Opfer- und Tatzeuginnen und -zeugen im Strafverfahren beraten und unterstützen (u.a. durch Informieren über den Verhandlungsablauf, Rolle und Funktion der Verfahrensbeteiligten, Zeugenrechte in der Gerichtsverhandlung)
  • Durchführung der Psychosozialen Prozessbegleitung (PSPB)
  • Aufbau und Pflege unterschiedlicher Netzwerke (u.a. in Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen, WEISSER Ring) sowie Koordinierung und Durchführung verschiedener Arbeitskreise 
  • die EDV-gestützte Statistik der Zeugenbetreuung führen 

Ihr Profil

Erforderlich

Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder
Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.

  • Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik jeweils mit staatlicher Anerkennung
  • abgeschlossene Weiterbildung zum bzw. zur psychosozialen Prozessbegleiter/-begleiterin
    Hinweis: ohne diese Weiterbildung erfolgt eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe S11b TV-L 

Vorteilhaft
  • Kenntnisse im straftatbezogenen Opferschutz
  • praktische Erfahrung in der behördlichen Zeugenbetreuung sowie Erfahrung mit gerichtlichen Abläufen im Strafverfahren
  • Sprachkenntnisse in Persisch, Arabisch, Türkisch und/oder Russisch
  • besonderes Einfühlungsvermögen und Erfahrung im Umgang mit Kindern (Begleitung von kindlichen Zeugen) 
  • hohe Belastbarkeit und Erfahrungen in traumasensibler Beratung 

Unser Angebot

30 Tage Urlaub bei 5 Tage Woche
betriebliche Altersvorsorge
gut erreichbar mit ÖPNV
Sportangebot Fitnessstudio
vermögenswirksame Leistungen

30 Tage Urlaub bei 5 Tage Woche; betriebliche Altersvorsorge; gut erreichbar mit ÖPNV; Sportangebot Fitnessstudio; vermögenswirksame Leistungen

  • eine Stelle (Teilzeit 50%), unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
  • Bezahlung nach Entgeltgruppe S12 TV-L (Entgelttabelle), weitere Informationen auf www.karriere.hamburg
  • Hospitation zum Kennenlernen der Zeugenbetreuung 
  • vielfältige hausinterne und berufsbegleitende Fortbildungsmöglichkeiten

Ihre Bewerbung

Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente: 

  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweise der geforderten Qualifikation,
  • aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
  • für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
  • Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes).  

Hinweis zur Regelanfrage nach § 34a Hamburgisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz:
Die Dienststelle stellt für die im Auswahlverfahren ausgewählte Person eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz über dort vorliegende Erkenntnisse, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Informationen zur Regelanfrage und Datenschutzhinweise).   

Ihre vollständige Bewerbung senden Sie uns bitte, unter Angabe der Job-ID, per E-Mail mit den Bewerbungsunterlagen in einer Datei im PDF-Format an:

bewerbung@lg.hamburg.de

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.