
Sachbearbeitung Rechtsangelegenheiten Eingliederungshilfe
Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration, Zentrum für Teilhabe
- Job-ID: J000044228
- Startdatum: schnellstmöglich
-
Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
(unbefristet) -
Bezahlung: EGr. 11 TV-L
BesGr. A11 HmbBesG - Bewerbungsfrist: 16.11.2026
- Anzahl der Stellen: 1
Wir über uns
Die Leistungen der Eingliederungshilfe, des Versorgungsamtes und des Integrationsamtes werden seit dem 01.01.2026 im neuen Zentrum für Teilhabe in der Sozialbehörde erbracht. Die Fachabteilung „Übergreifende Dienste“ verantwortet die Unterstützungsprozesse Servicecenter, Digitalisierung und interner Service, Rechtsangelegenheiten und Ärztlicher Dienst innerhalb des neuen Zentrums für Teilhabe. Das Sachgebiet „Rechtsangelegenheiten Eingliederungshilfe (EGH)“ bearbeitet die Widerspruchsverfahren sowie die Gerichtsverfahren und berät zu rechtlichen Fragestellungen im Bereich des Sozialrechts, insbesondere des Neunten Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX).
Wir suchen Sie als engagierte Sachbearbeiterin bzw. Sachbearbeiter, die bzw. der unser Team bestehend aus aktuell zwei Mitarbeitenden tatkräftig unterstützt!
Hier finden Sie weitere Informationen zum Zentrum für Teilhabe, zur Sozialbehörde sowie über uns als Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.
Ihre Aufgaben
Sie
- bearbeiten Widerspruchs- und Klageverfahren auf dem Gebiet des Sozialrechts, insbes. EGH (SGB IX),
- erlassen Widerspruchsbescheide und nehmen Gerichtstermine vor dem Sozialgericht wahr,
- bereiten die Berufungsverfahren im Sozialrecht vor dem Landessozialgericht vor,
- beraten die Führungskräfte und Mitarbeitenden des Zentrums für Teilhabe in Rechtsfragen, mit Schwerpunkt im Sozialrecht, insb. EGH (SGB IX),
- arbeiten eng zusammen mit dem Ärztlichen Dienst.
Ihr Profil
Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.
- Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) in Verwaltungs- oder Rechtswissenschaften oder
- dem Hochschulabschluss gleichwertige Fachkenntnisse oder
- abgeschlossene Ausbildung in einem verwaltenden oder rechtlich geprägten Beruf und jeweils zusätzlich Berufserfahrung in verwaltenden oder rechtlich geprägten Tätigkeiten auf Bachelorniveau (z. B. im öffentlichen Dienst ab EGr. 9b) oder mit fünf Jahren Berufserfahrung in Fachgebieten der ausgeschriebenen Stelle oder
- als Beamtin bzw. Beamter: Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste
Hinweise für Beamtinnen und Beamte zur Beförderung
Vorteilhaft
- gute Kenntnisse der verwaltungs- und verfahrensrechtlichen Regelungen
- fundierte und vielseitige Kenntnisse im Sozialrecht (insb. der EGH, SGB IX) sowie die Bereitschaft, sich aufgabenbezogen in verschiedene Rechtsgebiete einzuarbeiten
- gutes Urteilsvermögen und Entscheidungsfreude sowie ausgeprägte Analysefähigkeit
- sehr gutes Ausdrucksvermögen in Wort und Schrift
- gesunde Belastbarkeit, gute Selbstorganisation und Überzeugungskraft
Unser Angebot
optional EGYM Wellpass (Firmenfitness); Zuschuss zum Deutschland-Ticket (Jobticket); Weiterbildungsmöglichkeiten; Homeoffice und mobiles Arbeiten; flexible Arbeitszeiten
- eine Stelle, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
- Bezahlung nach Entgeltgruppe 11 TV-L (Entgelttabelle) bzw. Besoldungsgruppe A11, weitere Informationen auf karriere.hamburg
- Mobilität: Das Zentrum für Teilhabe befindet sich derzeit an verschiedenen Standorten. Ein Umzug in die Billstraße ist für das Jahr 2027 geplant.
- weitere attraktive Benefits der Sozialbehörde
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.
Ihre Bewerbung
Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente:
- Anschreiben,
- tabellarischer Lebenslauf,
- Nachweise der geforderten Qualifikation,
- aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
- für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
- Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes).
Hinweis zur Regelanfrage nach § 34a Hamburgisches Sicherheitsüberprüfungsgesetz:
Die Dienststelle stellt für die im Auswahlverfahren ausgewählte Person eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz über dort vorliegende Erkenntnisse, wenn dafür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Informationen zur Regelanfrage und Datenschutzhinweise).
Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
