
Fallmanagerin bzw. Fallmanager (m/w/d) SGB XIV
Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration, Amt für Soziales
- Job-ID: J000039670
- Startdatum: schnellstmöglich
-
Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
(unbefristet) -
Bezahlung: EGr. 9b TV-L
BesGr. A10 HmbBesG - Bewerbungsfrist: 03.03.2026
- Anzahl der Stellen: 1
Wir über uns
Die Leistungen der Eingliederungshilfe, des Versorgungsamtes und des Integrationsamtes werden seit dem 01.01.2026 im neuen Zentrum für Teilhabe in der Sozialbehörde erbracht.
Das Versorgungsamt erbringt neben den Feststellungen nach dem Schwerbehindertenrecht individuelle Leistungen nach dem Sozialen Entschädigungsrecht. Im Referat „Soziale Entschädigungen“ werden u.a. Anträge von Menschen bearbeitet, die Opfer von Gewalttaten oder Impfgeschädigte im Sinne des SGB XIV sind. Es werden Entschädigungsleistungen festgestellt und gewährt. Das Fallmanagement im Sachgebiet „Soziale Entschädigung, Fallmanagement SGB XIV“ ist zuständig für die Begleitung von Gewaltopfern während des Antrags- und Leistungsverfahrens. Das Team besteht aus drei Mitarbeitenden und einer Leitung und ist für die fallbezogene Beratung, Begleitung und Leistungsgewährung nach dem SGB XIV zuständig.
Hier finden Sie weitere Informationen: Sozialbehörde, Karriereseite der Sozialbehörde und Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.
Ihre Aufgaben
Sie
- beraten betroffene Opfer von Gewalttaten persönlich und telefonisch zu in Frage kommenden Sozialleistungen,
- ermitteln den möglichen individuellen Hilfebedarf der Betroffenen,
- unterstützen bei der Antragstellung von Leistungen nach dem SGB XIV,
- koordinieren im Einzelfall die Leistungserbringung zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Fachbereichs,
- arbeiten zur Vernetzung mit anderen Leistungsträgern in Fachgremien auf Landes- und Bundesebene mit.
Ihr Profil
Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.
- Hochschulabschluss (Bachelor oder gleichwertig) in Rechts- bzw. Verwaltungswissenschaften oder in Sozialer Arbeit bzw. Sozialpädagogik oder Soziologie oder
- abgeschlossene Ausbildung zur bzw. zum Verwaltungsfachangestellten oder Sozialversicherungsfachangestellten und jeweils zusätzlich mit drei Jahren Berufserfahrung in Fachgebieten der ausgeschriebenen Stelle oder
- als Beamtin bzw. Beamter: Befähigung für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste oder der Fachrichtung Gesundheits- und soziale Dienste
Vorteilhaft
- Kenntnisse über die Rechtsgrundlagen des Sozialen Entschädigungsrechts sowie Grundkenntnisse des Sozialrechts (insbesondere SGB I, IX, X, XII)
- Kenntnisse über die Auswirkungen körperlicher oder seelischer Erkrankungen oder Behinderungen
- hohe Dienstleistungsorientierung, ausgeprägte soziale Kompetenz, Empathie und ein verbindliches Auftreten
- starke Kommunikationsfähigkeit, hohes Maß an Kooperationsverhalten und Resilienz
- langjährige Erfahrung in der Fallarbeit inklusive Beratungserfahrung mit Menschen mit Unterstützungsbedarf
Unser Angebot
- eine Stelle, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
- Bezahlung nach Entgeltgruppe 9b TV-L (Entgelttabelle) bzw. Besoldungsgruppe A 10, weitere Informationen auf karriere.hamburg
- Mobilität: verkehrsgünstige Lage in der Adolph-Schönfelder-Str. 5, barrierefrei erreichbar
- Gesundheit: attraktive Angebote zur Gesundheitsförderung mit vielfältigen Online- und Präsenzangeboten, Möglichkeit zum Erwerb des EGYM Wellpass (Firmenfitness) und zum Dienstfahrradleasing über Jobrad
- Arbeitszeiten: flexible Arbeitszeitmodelle zur Erleichterung einer individuellen Berufs- und Lebensplanung, Gleitzeit und Zeiterfassungssystem
- Weiterentwicklung: Fortbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten durch das Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF), eine umfassende Einarbeitung und die Integration in ein motiviertes Team
- Familie und Beruf: Angebote für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Ihre Bewerbung
Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente:
- Anschreiben,
- tabellarischer Lebenslauf,
- Nachweise der geforderten Qualifikation,
- aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
- für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
- Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes).
Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
