
Pädagogische Fachkraft Extremismus
Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung, Amt für Bildung
- Job-ID: J000040176
- Startdatum: schnellstmöglich
-
Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
(unbefristet) -
Bezahlung: EGr. 13 TV-L
BesGr. A13 HmbBesG - Bewerbungsfrist: 20.03.2026
- Anzahl der Stellen: 1
Wir über uns
Die Beratungsstelle Gewaltprävention plant, bildet fort und realisiert schulische Präventionsmaßnahmen mit allen Beteiligten, stärkt die Kompetenzen der Erwachsenen (schulisches Personal, Sorgeberechtigte) im Umgang mit Konflikten und Gewalt, in Fragen des Kinderschutzes sowie des Opferschutzes, unterstützt und berät Schulen bei Konfliktmanagement und Krisenbewältigung, führt schulisches Einzelfall-Management für besonders gewaltbereite Jugendliche und Intensivtäterinnen und -täter durch, vermittelt erprobte Handlungsmodelle bei Gewaltvorfällen, führt schulische Einzelfall-Begleitung (Intervention und sekundärpräventive Maßnahmen) bei der Verdachtsklärung von religiösem und politischem Extremismus durch und berät die Schulen bei konkreten Situationen mit einem Bezug zur gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit wie z.B. Antisemitismus oder Muslimfeindlichkeit.
Hier sind weitere Informationen über uns als Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.
Ihre Aufgaben
- Einzelhilfe - Unterstützung und Begleitung schulischer Einzelhilfe beim Verdacht auf Extremismus
- Leitung, Moderation bzw. Beteiligung an Fachgesprächen und Fallkonferenzen unter Einbeziehung unterschiedlicher Institutionen und Behörden
- Beratung, Fortbildung und Unterstützung des schulischen Personals in Zusammenhang mit entsprechenden Fallkonstellationen
- Sofortmaßnahmen (Krisenintervention), ggf. intensive Betreuung und Begleitung
Ihr Profil
Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.
- Hochschulabschluss (Master oder gleichwertig) der Fachrichtung Soziale Arbeit, Psychologie, Bildungs-, Erziehungswissenschaften oder
- Befähigung für ein Lehramt der allgemeinbildenden Schulen (abgeschlossene 2. Staatsprüfung) oder
als Beamtin bzw. Beamter:
- Befähigung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste auf Grundlage eines Hochschulabschlusses (Master oder gleichwertig) in Psychologie oder
- Befähigung für die Laufbahngruppe 2, zweites Einstiegsamt der Fachrichtung Bildung auf Basis eines Lehramts der allgemeinbildenden Schulen (abgeschlossene 2. Staatsprüfung). Der Einsatz in der Laufbahn Bildung im Laufbahnzweig Schulverwaltung setzt eine vorherige Verwendung im Schuldienst und eine Dienstzeit von mindestens 3 Jahren voraus.
Vorteilhaft
von besonderer Bedeutung:
- mehrjährige Berufserfahrung im Bereich des Hamburger Schulwesens und/oder im Bereich Extremismusprävention
wünschenswert:
- Beratungskompetenzen bezüglich pädagogischer/psychologischer und sozialpädagogischer Fragestellungen
- behördenübergreifendes Kooperationshandeln sowie Moderationstechniken
- allgemein-pädagogische und psychologische Fachkenntnisse
- fundierte Kenntnisse in der Anwendung von MS Office sowie Informationstechniken und Präsentationswerk-zeuge (bspw. MS-Outlook, HIM-Workflow, Power Point)
Unser Angebot
- 1 Stelle, Vollzeit/Teilzeit, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
- Bezahlung nach Entgeltgruppe 13 TV-L (Entgelttabelle) bzw. Besoldungsgruppe A13, weitere Informationen auf karriere.hamburg
- 30 Tage Urlaub pro Jahr
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie (gleitende Arbeitszeit, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten)
- ein zentral gelegener Arbeitsplatz im Stadtteil Barmbek-Süd mit optimalen Verkehrsanbindungen bzw. Bus- und U/S-Bahn-Station
- weitere attraktive Benefits der FHH
Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.
Ihre Bewerbung
Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente:
- tabellarischer Lebenslauf,
- Nachweise der geforderten Qualifikation,
- aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
- für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
- Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes).
Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.
Vor Beginn der Tätigkeit benötigen wir einen Nachweis darüber, dass die Anforderungen des Masernschutzgesetzes erfüllt sind (Impfung, Immunität oder Kontraindikation).
