Referent bzw. Referentin (m/w/d) Projekt "Umsetzung Gewalthilfegesetz"

Behörde für Gesundheit, Soziales und Integration, Amt für Integration

  • Job-ID: J000041593
  • Startdatum: schnellstmöglich
  • Art der Anstellung: Vollzeit/Teilzeit
    (unbefristet)
  • Bezahlung: BesGr. A13 HmbBesG
  • Bewerbungsfrist: 11.06.2026
  • Anzahl der Stellen: 1

Wir über uns

Unser Referat „Opferschutz“ nimmt Grundsatzaufgaben, fachbehördliche und Querschnittsaufgaben zu den Themen häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt und Menschenhandel wahr und ist Geschäftsstelle des Hamburgischen Opferbeauftragten. Darüber hinaus verantworten wir die Umsetzung des Gewalthilfegesetzes in Hamburg.

Im Rahmen der Umsetzung des Gewalthilfegesetzes muss die Förderung der Schutz- und Beratungsangebote für Betroffene von häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt neu strukturiert werden. Dies betrifft die Konzeptionierung von Gewaltschutzstrukturen, aber insbesondere auch deren Finanzierung, die bei allen geförderten Maßnahmen in diesem Bereich umgestellt werden muss. Zur Bewältigung dieser Aufgaben wurde in unserem Referat das Projekt „Umsetzung Gewalthilfegesetz“ aufgesetzt, zu dem auch diese Stelle gehört. Der Projektzeitraum ist planmäßig bis zum 31. Dezember 2029 angesetzt. Auch über die Projektlaufzeit hinaus bieten wir attraktive Einsatzmöglichkeiten innerhalb der Behörde.

Hier sind weitere Informationen zum  Amt für Integration, zum Referat Opferschutz und zur Arbeitgeberin Freie und Hansestadt Hamburg.

Ihre Aufgaben

Sie

  • wirken konzeptionell an der Entwicklung der Projektstruktur mit (Projektschwerpunkte, Zeitpläne und Arbeitspakete),
  • begleiten konzeptionell die Finanzierungsumstellung, das Trägeranerkennungsverfahren sowie die Umsetzung der Maßnahmen aus der Entwicklungsplanung,
  • vertreten die Sozialbehörde in Gremien und Arbeitsgruppen auf Landes- und Bundesebene sowie in Bund-Länder-Besprechungen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklung der Bundesstatistik zum Gewalthilfegesetz,
  • übernehmen die prozessverantwortliche Umsetzung, Weiterentwicklung und Organisation der Einbindung und Teilhabe der Hamburger Opferhilfelandschaft,
  • leiten behördenübergreifende Arbeitsgremien in Kooperation mit freien Trägerschaften und Netzwerken von Aktiven der Zivilgesellschaft innerhalb der Freien und Hansestadt Hamburg.

Ihr Profil

Erforderlich

Sie sind bereits bei der Freien und Hansestadt Hamburg beschäftigt oder sind schwerbehindert oder Schwerbehinderten nach dem SGB IX gleichgestellt.


Vorteilhaft
  • gute Kenntnisse über die Struktur der bestehenden Schutz- und Beratungsangebote im Bereich der häuslichen und geschlechtsspezifischen Gewalt in Hamburg
  • gute Kenntnisse im Bereich der Hamburger Verwaltung und der Sozialpolitik
  • ausgeprägtes analytisches Denkvermögen zur Erfassung und Strukturierung von komplexen und unterschiedlichen Anforderungen
  • ausgeprägte Fähigkeit zur Entwicklung und Bewertung von Lösungs- und Umsetzungsstrategien unter Berücksichtigung eines effizienten Ressourcenmanagements sowie Erfahrungen im Projektmanagement
  • ausgeprägte Entscheidungsbereitschaft, Eigeninitiative, Selbständigkeit und Organisationsvermögen

Unser Angebot

  • eine Stelle, unbefristet, schnellstmöglich zu besetzen
  • Bezahlung nach Besoldungsgruppe A 13, weitere Informationen auf karriere.hamburg
  • Arbeitszeiten: flexible Arbeitszeitmodelle zur Erleichterung einer individuellen Berufs- und Lebensplanung, Gleitzeit und Zeiterfassungssystem
  • Teamspirit: ein aufgeschlossenes engagiertes Team, eine konstruktive Arbeitsatmosphäre und individuelle Unterstützung bei der Einarbeitung
  • Gesundheit: attraktive Angebote zur Gesundheitsförderung mit vielfältigen Online- und Präsenzangeboten, Möglichkeit zum Erwerb des EGYM Wellpass (Firmenfitness)
  • Mobilität: verkehrsgünstige Lage in der Adolph-Schönfelder-Straße 5, barrierefrei erreichbar
  • ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Geschlecht und sexueller Identität gleiche Chancen ermöglicht

Wir schätzen Vielfalt und begrüßen deshalb Bewerbungen aller Menschen, unabhängig von Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Alter, Religion und Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität oder sozialer Herkunft.

Ihre Bewerbung

Wir bitten um Zusendung folgender Dokumente: 

  • Anschreiben,
  • tabellarischer Lebenslauf,
  • Nachweise der geforderten Qualifikation,
  • aktuelle Beurteilung bzw. aktuelles Zeugnis (nicht älter als drei Jahre),
  • für die Berücksichtigung einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Auswahlverfahren einen Nachweis,
  • Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte unter Angabe der personalaktenführenden Stelle (nur bei Beschäftigten des öffentlichen Dienstes). 

Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von Männern. Da sie unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.